Madame Lila

Beiträge vom Januar 2008

Fasnacht

Donnerstag, 31.Januar 2008 · 8 Kommentare

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…es ist kein Gerücht, sondern bittere Wahrheit: Es gibt
Menschen, die während diesen Tagen arbeiten !
Wenn auch mit einer eher lockeren Einstellung dazu.

Kategorien: Schreiben

Jetzt

Donnerstag, 31.Januar 2008 · Kommentar schreiben

Kategorien: Sehen

Aurora

Montag, 28.Januar 2008 · 3 Kommentare

Von einem goldenen Licht erwacht, das draussen alles zu erleuchten schien. Staunend und fast ehrfürchtig zusammen mit meinem Latte am Fenster gestanden.
„Schau ! Wir haben hier eine Morgenröte…“ Steht im einkommenden sms. Mir egal, wir haben auch. Und wie.

Am Nachmittag mein erstes Pistacheeis dieses Jahres gegessen, draussen an der Sonne. Über mir ein Himmel, der so blau ist, dass es schon fast arrogant wirkt. Ein kleines Mädchen, sie ist höchstens drei Jahre alt, bringt den jüngsten Mitbewohner aus der Fasson. Sie lächelt und staunt ihn so verzückt an, von 80 cm auf 165cm hoch, dass er ihr davon läuft. Sie rennt hinter ihm her, im Zickzack. „Ich will nicht !“ sagt er und sie antwortet pausenlos : „Hallo ?“
Irgendwann stolpert er über einen liegenden Hund. Dieser freut sich und sieht es als Aufforderung zum Spiel, das Mädchen geht in die Hocke ( Hallo ?) und versucht ihn hoch zu schieben. Während der Hund um die beiden hüpft, als hätte er einen Koffeinschock.

Ich kann nicht mehr: Ich lache. Laut. Weil : Erst die kleinen Dinge machen das Leben gross.

Kategorien: Schreiben

Knopf um Knopf…

Samstag, 26.Januar 2008 · Kommentar schreiben

 -Welches Kleidungsstück ziehst du mir am liebsten aus ?
- Den Slip natürlich .
- Schade…
- Warum ?
- Ich würde gerne mal wieder eine Bluse tragen.

Kategorien: Fühlen · Schreiben

Mach mich an

Freitag, 25.Januar 2008 · 9 Kommentare

Ich schwitze in meiner Winterjacke, an meinen Armen hängen hässliche Plastiksäcke mit der Beute eines Nachmittags darin. Meine Jagt war gross angelegt und umschweifend, nicht für mich ( Wahrheit) , sondern für die Mitbewohner begab ich mich auf erfolgreiche Beutesuche. Für mich gabs am Ende ein BlaubeerMuffin: Dieses zu essen allerdings gestaltete sich als enorm schwierig. Schliesslich waren alle Hände belegt.

Er stand an der Ecke eines Geschäftes und leckte sich zwinkernd die Lippen, als er mich sah. Ich blieb stehen, errötete damenhaft (Schliesslich war er halb so alt wie ich und doppelt so hübsch) und ich schaute mich nervös um, ob jemand hinter mir steht.
Er lacht. Laut. Streicht sich mit dem Zeigefinger über die Lippe.
Himmel. Diese fast obszöne Geste küsst mein Ego, es ist noch immer verwundet von der Niederlage gestern und damit beschäftigt, Federn mit Superkleber zu befestigen.
Ich schüttle cool den Kopf, ein leises tztzt entwischt meinem erstaunten Mund und ich werde später im Rückspiegel des Autos sehen, dass meine Lippen voller Puderzucker waren.  seufz1.gif

Kategorien: Lachen

Ikarus

Donnerstag, 24.Januar 2008 · Kommentar schreiben

Wenn die Federn der Flügel nur mit Wachs festgemacht sind, sollte man nicht zu nahe an die Sonne fliegen.
Selbsterfahrung, die ich mir hätte sparen können.

Apocalyptika – Path

Kategorien: Fühlen

Verbogene Löffel ?

Mittwoch, 23.Januar 2008 · 3 Kommentare

Meine Löffel verbiegen sich nicht, sie verschwinden. Innerhalb eines Jahres sind es gut zwei Dutzend, die sich davon machen. Wohin weiss der Himmel.

Ob Uri Geller helfen kann ?

Kategorien: Schreiben · Staunen

Adrenalin

Mittwoch, 23.Januar 2008 · 7 Kommentare

Gestern geriet ich in meinen persönlichen Albtraum, stand  einem meiner Dämonen so nahe, dass es mir den Atem nahm :
Kurz vor Ladenschluss stieg ich in einen Lift. Dass diesen ein übereifriger Angestellter frühzeitig blockierte für die Kunden, konnte ich nicht wissen.
Ich war also alleine in dem Lift und drückte auf den Knopf. (Ladys, Brad Pitt war nicht dabei und auch sonst niemand, mit dem ich mir die Zeit hätte vertreiben können.
Die Idee von purer Leidenschaft in einem stehengebliebenen Lift ist gelogen. Ja.)
Die Tür schloss, aber ich wartete vergebens auf den Ruck, der mir von unten die Beine hochkriecht. Das Licht ging aus. Stille.
Der Verstand rutscht tief in den Keller, Panik drückt mir die Luft ab und mir kommt
, unpassend, in den Sinn, dass ich vergessen habe, das Auto zu schliessen auf dem Parkplatz.
Und dass mein Handy dort liegt. Das wieder wäre passend.
Ich kann mich nirgens orientieren, weil die Dunkelheit alles schluckt,die Atmung ist erschwert : Kann ich das Schwarz um mich herum atmen oder verklebt es mir alles ?
Wie lange reicht die Luft ? Reicht sie bis morgen früh ? Werde ich vermisst, gesucht werden ? Beamt mich hier weg. Ich will raus.
Atemzüge zählen, komm schon: Aus, ein, aus, ein. Gut. Ich . Will. Hier. Raus.
Nach gefühlten Stunden, Zeit ist nie so relativ wie in emotionalen Ausnahmesituationen, ging die Tür auf. Der Mann davor entschuldigte sich
für irgendwas, ich hörte es nicht.
Lief an ihm vorbei und schwieg, weil ich meine Worte vielleicht nicht kontrollieren könnte und warf ihm einen bitterbösen Blick zu.
censored.gif
Neuen Vorsatz gefasst : Nie  mehr in einen Lift steigen. Jetzt klettere ich Treppen hoch. Ehrenwort.
 (Zumindest wenn ich alleine bin. Zu weit stirbt es sich in Aufzügen vielleicht einfacher. )

Kategorien: Fühlen

Stürmisch

Dienstag, 22.Januar 2008 · 3 Kommentare

Heute: Freiheit für die Haare.

Oder: Hamburg, 8.30 Uhr, wieder mal Regen. Perfekter Halt fürs Haar – Drei Wetter Taft. Zwischenstopp München, es ist ziemlich windig. Perfekter Sitz – Drei Wetter Taft. Weiterflug nach Rom, die Sonne brennt. Perfekter Schutz – Drei Wetter Taft.

Der Tag, der dem Windbeutel einen ganz anderen Sinn verleiht.

Kategorien: Fühlen

Love

Dienstag, 22.Januar 2008 · 4 Kommentare

Kategorien: Musik