Ich schliesse die Augen und erwache: Dieser Song streichelt meine Gehörgänge, bleibt hängen.
Ich schliesse die Augen und erwache: Dieser Song streichelt meine Gehörgänge, bleibt hängen.
Kategorien: Musik
Ich habe mich immer mal wieder gefragt, woher die Konfetti kommen.
Endlich weiss ich es: Es sind die Schnippsel von Abschiedsbriefen .
Und in Frankreich sind sie numal eckig, die Konfetti.
Kategorien: Musik
Kein Traum. Richtiges Leben , noch immer mitten drin, und genau das fühlt sich wundervoll an.
Die Kleider riechen nach Rauch und der Atem nach Single Malt Whisky. Im Kopf die Gespräche, ähnliche Gedanken und wir mögen noch immer das Gleiche.
Ihr ansteckendes Lachen. Lieblingsmenschen und Lieblingsorte.
Und eine Zigarette, der Erinnerungen wegen.
Vor lauter gemeinsamen Ideen, die Purzelbäume schlugen, bin ich hellwach.
Kategorien: Fühlen
Er rief sie vom Flughafen aus an, sie hatten zehn Monate abgemachte Funkstille hinter sich, als er wieder zurück war: Ich muss dich wiedersehen. Ich glaube, liebe dich, habe dich so vermisst.Sagte er. Sie hielt ihr Handy an ihr Ohr gedrückt und fror, als sie sagte: Nein. Es tut mit leid. Warum nicht ? Fragte er zurück.
Du kannst dich nicht an den Sommer erinnern, an mich. Antwortete sie.
Kategorien: Fühlen
einfach extrem gut an.Kategorien: Leben
Ein kunterbunter Tag. Einer, der sehr kreativ war , mit mindestens drei Lachanfällen und herzerwärmenden Begegnungen .
“Bist du eine Lehrerin ?”Fragt mich ein kleines Mädchen heute.
Ich frage zurück: “Sehe ich denn so aus ?”
Ich fürchte mich vor der Antwort. Sie nickt. (Schlimm ist das…)
“Weisch. Im Kindergarten hatte ich ein Fräulein, die sah aus wie du.
“War sie nett ?”
Sie nickt und zeigt mir beim Lächeln eine Zahnlücke.
Ein Tag der Zahlen. Ich war heute morgen in zwei Geschäften. Im ersten kostete der Einkauf45.45.- . Witzig. Im nächsten Laden betrug der Betrag wieder 45.45.-.
(Ich fuhr heim und grübelte darüber nach, ob ich einen Lottoschein ausfüllen soll. )
Sein Tshirt liegt auf dem Bett, ich drücke meine Nase in den Stoff und atme ein.Ein bisschen aus. Und wieder tief ein. Erschnüffle die ganze Essenz seines Seins. Der Hund ist neidisch auf meine olfaktorische Begabung.
Kategorien: Fühlen
“Ihre Kinder sind so dumm in der Schule. Und faul sind sie auch und…”
Ich drehe mich nicht um, eigentlich geht es mich nichts an, was die beiden da über eine andere lästern.
Doch: Ich kenne kein einziges, dummes Kind.
Ich kenne Kinder deren Aufmerksamkeitsspanne kurz ist, solche, die Wörter nicht gut konjugieren können oder andere, die den Ball niemals ins Tor treffen.
Und ich kenne Kinder, die müde sind, die einfach keine Lust haben etwas zu erledigen oder die grundsätzlich ein ruhigeres Temperament haben.
Aber ich kenne kein einziges, faules Kind.
Die beiden Ladys sind plötzlich still, schauen mich entsetzt an.
Habe ich laut gedacht ?

Kategorien: Denken
Er sieht noch immer verboten gut aus. Ich kann mich im Augenblick nicht an seinen Namen erinnern, während er heftig seine Arme um mich schlingt. Hinter mir stauen sich die Menschen auf der Rolltreppe und schieben mir ihre Ellenbogen schmerzhaft in die Seite. Neben ihm ist ein Kinderwagen und ein kleines Mädchen steht daneben, sie trägt ein Kleid von H&M, Blümchen in pink und Pastell. Ich kann mich an einen zwei Flaschen Zinfandel erinnern, an Gespräche über Bücher und Mann und Frau und an Mitternachtspaghetti. Mit Thunfisch, weil sein Kühlschrank nichts anderes hergab.An einen Song und daran, dass ich tief in der Nacht meine Schuhe suchte, den anderen Kram und heimfuhr.
“Ich dachte du willst keine Kinder ?!” sage ich.
“Sie sind das Beste, was ich in meinem Leben gemacht habe. “ Erwidert er und ich weiss, dass er recht hat.
Gegen Mitternacht von der Mitbewohnerin geweckt worden, die mir den da zeigen will. Er sei ihr in ihrem Zimmer auf dem Mathebuch gelandet. Was nun ?
Wir zählen seine Punkte, legen ihn auf ein Buch von Sandor Marai. Am nächsten Morgen wird er weggeflogen sein.
Bei einem Frustkauf meine Geldbörse in meiner neuen Schultasche nicht gefunden, bin orientierungslos und lasse die Schuhe stehen. Später werde ich hektisch auf einer Parkbank fündig werden: In einer Seitentasche steckt das Geld. In der anderen das Handy. Irgendwo klimpern die Autoschlüssel.
Noch später wird sich die hektische Suche wiederholen. Ich hasse neue Taschen.
Kategorien: Fühlen