Beiträge vom Oktober 2008
Freitag, 31.Oktober 2008 · 6 Kommentare
Kategorien: Musik
Gestern hat eine Lawine im beschaulichen Seetal die kunterbunte Villa Lila von der Außenwelt abgeschnitten. Zumindest betrifft das die elektronische Kommunikation. Da das Wochenende vor der Tür steht, kann sich die Behebung dieses Schadens auf unbestimmte Zeit hinauszögern.
Diese Zeilen entstehen im trüben Licht einer Grubenlampe, während der stotternde Notstromdiesel die ohnehin schlechte Luft hier im Bunker noch mehr verpestet. Wenn der Diesel nun auch noch ausfällt, wird auch meine Satellitenverbindung zusammenbrechen und wir sind hier ganz auf uns allein gestqoweiuwzr0sdqwec 1iupoh
————————–
edit/
Das beschädigte Kabel wurde provisorisch geflickt. Und hängt jetzt, Apfelbaum sei dank, wieder am Telefonmasten.
Nächste Woche wird es neu gezogen. Da ich dieses Wochenende an meiner Arbeit schreiben muss, bin ich darauf angewiesen,
dass es hält und Internet funktioniert.
Bitte Schneewünsche, Wirbelstürme oder sonstige Kapriolen erst in Betracht ziehen, wenn die Leitung wieder stabil ist.
Lila dankt.
Ausserdem: Danke an C. der in Notfällen jeweils die Moderation hier im Blog übernimmt.
(Fetter Kuss dafür.)
Kategorien: Leben
Mit Tag(s) versehen: Bunker, Lawine
Mittwoch, 29.Oktober 2008 · 7 Kommentare
Kategorien: Musik
Mittwoch, 29.Oktober 2008 · 9 Kommentare
Mittagpause. Es schneit und mein Handy surrt.
-hat spass gemacht mit dir. begleite dich gerne wieder in den club xy. rot steht dir sehr gut. wann sehen wir uns wieder ?-
Ich bin irritiert. Die Nummer ist nicht in meiner Adressliste und ich denke darüber nach, wem ich kürzlich meine Nummer gegeben habe.
Dann schreibe ich zurück :
-rot stand mir nie und ich war lange nicht mehr in dem club. wer bist du ?-
Die Antwort kommt umgehend:
-komm schon. sei nicht zickig. rot steht dir ! wann sehen wir uns wieder ?-
Ich trag nie rot .
-niemals. weil ich nie rot trage-
Er schreibt:
-Claudia, ich muss dich wiedersehen. ich denke jede minute an dich ! kuss. pascal-
Claudia?! Ich bin nicht Claudia, der Name steht mir bestimmt ebensowenig wie die Farbe rot.
-die lady hat dir eine falsche nummer gegeben, glaub mir: ich bin nicht claudia.-
Er glaubte mir erst drei sms später.
Kategorien: Leben
Mit Tag(s) versehen: handy, irrtum
Dienstag, 28.Oktober 2008 · 9 Kommentare
Heute von drei Menschen überraschend umarmt und anschliessend geküsst worden. Der Verdacht, dass ich heute Geburtstag habe und diesen vergass, bestätigte sich nicht. Womit ich diese Zuwendung verdient habe, ist mir noch immer unklar.Der Weg geht dort lang, wo die Lust Purzelbäume schlägt.
Noch immer am Verdauen des Kinofilmes gestern Abend: Ich habe mich selten so gelangweilt und so unberührt gefühlt von einem Film.Die anschliessenden Diskussionen darüber, das geteilte Lachen und der Wein, machten das Dösen im Kinosaal wieder wett.
Notiz an mich: Im Kino Boots ausziehen ist okay. Wenn sie aber während der Vorstellung unter die Vorderreihe rutschen, kann das am Ende zu einer Kletterpartie werden, die viele belustigt. Mich weniger. Fazit: Das nächste Mal Barfuss gehen.
Kategorien: Schreiben
Mit Tag(s) versehen: emotionslos, schuhe, wolke 9
Muss einfach mal gesagt sein. Warum ? Aus vielen Gründen, so vielen, wie es Gründe gibt, dass ich nicht gut bin.
Immer wenn ich mir diesen Song anhöre. Höre ich Nickelback in der Band drin. Und weil ich unklare Dinge nicht mag, forschte ich nach.
Chad Kroeger hat da ziemlich die Hände bei der Produktion drin gehabt. Und mich bestätigt es mal wieder: Ich bin einfach gut. Tschakka.
Hmm. Jungs ? Ich bin mir bewusst, dass ihr den Clip nicht objektiv ansehen könnt: Die nackten schönen Frauen verwirren die Sinne. Schlage vor: Bitte nur Ton. (Laut)
Kategorien: Musik
Mit Tag(s) versehen: theory of a dead man
Heute im Supermarkt: Die Frau steht neben unzähligen Flaschen Fruchtsaft und ihre Aufgabe ist es wohl, die Kunden zum Kauf einer ebensolchen zu überzeugen.
Sie schenkt den Umstehenden Saft in kleine Plastikbecher ein. Lächelt aus einem maskenhaft geschminkten Gesicht. “Da ist Aloe Vera drin, das hilft so gegen alles. Ausserdem stoppt es die freien Radikalen !” Preist sie die Flaschen an und die Gruppe um sie herum nickt beifällig.
“Ja, also…was ist das eigentlich, “ fragte eine Dame, “diese freien Radikalen ?”-”Die machen Krebs. Und sie machen Falten und wenn sie den Saft hier trinken…” Blabla. Ach so. Ich dachte, die freien Radikalen sind eine politische Gruppierung. Entstanden aus der anarchistischen Punkbewegung in den Achtzigern.?!Ich erwäge kurz, wenn es schon Falten im Gesicht wegradiert, den Kauf von fünf Dutzend Flaschen. “Wir geben natürlich 8% Rabatt, beim Kauf ab zwölf Flaschen des Produktes !” Erklärt sie strahlend einer interessierten Kundin .
Ich ziehe weiter und kaufe mir, mit dem ersparten Geld, das ich eben nicht für den geheimnisvollen Saft ausgab, eine Jeans. Die sitzt so eng, dass sie etwaige Falten wegquetscht. Und beschließe, eine eigene politische Partei zu gründen: die überparteilich, freien Radikalen.
Kategorien: Leben
Mit Tag(s) versehen: faltenfrei, politik, punk
Montag, 27.Oktober 2008 · 4 Kommentare
Kategorien: Musik
Sonntag, 26.Oktober 2008 · 9 Kommentare

Hallwilersee. Heute Nachmittag.
Kategorien: Sehen
Mit Tag(s) versehen: bunt, herbst, laub, steg, wasser
Freitag, 24.Oktober 2008 · 3 Kommentare
Ich verbrachte den Nachmittag weitgehend im Wasser einer entspannenden Wellnessoase. Während ich mich, umgeben von aufsteigenden Blubberblasen,
im Paradies wähnte, sah ich einen Mann mich beobachtend. Ich schloss die Augen wieder im Momentglück, mich von nichts ablenken zu lassen.
Als ich die Augen das nächste Mal öffnete, misstrauisch geworden, war sein Gesicht meinem schon so nahe, dass sich unsere Nasenspitzen fast berührten.
„Muesch wegmachen. Das. “ Sagte er und blinzelte mich an. „Bitte ? Was wegmachen …?“ Fragte ich. Er trug ein Tattoo am Oberarm und ich wich konsteriert von meinem
neuen Wasserfreund weg. „Wegmache die Augenfarbe da…Weisch ?“ Dabei rieb er sich an der Unterseite seiner Augen, als wische er etwas noch unsichtbares weg.
„Hmmm. ?“ – „Lueg „, knapp wich ich einer direkten Kollision mit seinem Zeigefinger aus, den er nach meinem Gesicht ausstreckte, „hesch da Farbe, wo keine Farbe ist sonst. Weisch ?!“
Ich zog eilig von dannen, eine spiegelnde Fläche zu suchen, die ich hinter dem dem nackten Adonis aus Gips fand, der als Wächter über die Badenden herrscht.
Was ich sah, gab dem Kerl recht und mir wurde einmal mehr klar: Wirklich wasserfeste Wimperntusche muss noch erfunden werden !
Kategorien: Leben