Fühlen

Genuss

Das erste Weekend im Dezember damit verbracht, mich lange in einem Geschäft wohl zu fühlen. Bücher von oben bis unten. Überall. Meine Welt.
Während die Menschen im Dorf zur Kirche strömen, erster Advent: Ich habe nie an einen Gott geglaubt, der sich von oben das Schachspiel ansieht, deren Ausgang der Partie er kennt und selber spielt. Einer, der die Menschen als vollkommene Wesen erschafft, sie aber gleichzeitig auffordert, nach Vollkommenheit zu streben. Das Leben ist nicht sündhaft, sondern es wert, sinnlich ausgekostet zu werden.
Zum Beispiel mit Brot, gutem Rotwein, einem Stück Käse, einer Handvoll erlesener Oliven.
Und, wenns geht, dazu ein paar frische Merquez. Erinnerung an die Provence, an die Kindheit und die Einwanderer aus Marokko .
Zusammen  mit Musik. Heute das da, weil es passt.

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6 Gedanken zu “Genuss

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