Schreiben

Omasocken und verschwundene Praline

Tage, die mit Omas Selbstgestrickten Socken beginnt. Sie treffen unterwegs irgendwo auf den langen Kuschelpulli und wärmen äusserlich. Innerlich tun es noch immer die Winterküsse und der Jasmintee. Und immer die Bäume im Blick, in eine Zuckerschicht aus Raureif getaucht, mit den Krähen zu ihren Füssen die verlorene Nüsse oder Äpfel suchen.
 Die Luft ist unglaublich klar und hellhörig. 

 Heute morgen  staunen über das nächtliche Verschwinden der Schokoladenmasse, die heute zu Truffeskugeln gerollt werden sollte: Ich werde ein internes Verfahren einleiten müssen.( Vielleicht bin ich es selbst gewesen und habe es nur verdrängt.) 

Die offiziellen Weihnachtsessen habe ich hinter mir, die langweiligen Ansprachen auch und das danke an alle für das vergangene Jahr. Erfolgreich wars. Aber wer würde an Weihnachten schon von roten Zahlen reden ? 

 Die Sonne schläft nur.

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2 Gedanken zu “Omasocken und verschwundene Praline

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