Fühlen

Ausatmen

Die Kamelien blühen dieses Jahr im Februar. Ich habe es gesehen.

Meinen Aggregatszustand der letzten Tage zu beschreiben ist schwierig. Amorph am ehesten.

Keine Zeit für Gewohnheiten gehabt wie Blogs lesen, kommentieren.
Zuviel für andere gemacht, zuwenig für mich.

Was man früher MagenDarmGrippe nannte, ist heute der Norovirus:
it’s the same kind of disaster.

Egal: Vor mir liegen ein paar Tage, die ich selber gestalte.
Neutral liegen sie da, weich und formbar. Sie fühlen sich wunderbar an, sie sind zeitlos, glaube ich. Weil ich ihnen meine Zeit einflüstere. Ich werde meine Buntstifte holen und ihnen Farbe geben. Sie mit Schokolade füttern, sie zum lachen bringen und sie in der Hosentasche mitnehmen.
In die Berge vielleicht ? Oder zu so banalen Dingen wie einkaufen: Hundefutter und Katzenfutter und Menschenfutter.

Das Schönste am Streit mit dem Partner ist immer die Versöhnung danach.
Später, wenn überall Kleider liegen (die in aller Eile vom Körper gerissen werden), sich ein grosses Herz aus sonnenwarmen Steinen in den Nachthimmel denken.

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2 Gedanken zu “Ausatmen

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