Fühlen, Träumen

Wolkenküsse

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Ein Tag, einzigartig wie jeder Tag. Meiner. Einer von denen die einem dazu auffordern, eher flüsternd als schreiend, sich einfach die Schuhe auszuziehen und barfuss über einen Platz zu laufen. Und die Gedanken so fliegen zu lassen, dass der Boden unter den Fusssohlen sandig warm ist und bald eine salzige Welle die Zehen küssen wird.
(Üblicherweise geht so was nur, wenn man verliebt ist. Ganz am Anfang: Zuweilen gelingen diese Traumreisen auch einfach so.)
Die eilenden Menschen (wohin wollen die alle so pressant ?) um mich herum werden, wenn ich die Augen zu Schlitzen verenge, zu hüpfenden Farbpunkten. Ich puste sie auf eines von Van Gogh Bildern und nenne es Feldblumen.

Es wäre auch ein Tag für einen bunten Rock gewesen, für eine schnelle Fahrt mit wehenden Haaren zum See runter. Eine gewisse Laune und …zack…mitten in einer Geschichte drin. Einfach glücklich mit mir selbst, dem Dasein und dem Tag. Tscha. Mehr nicht. Weil mehr nicht geht, das wäre zuviel. Zuviel von allem. Der eigene Tag würde aus den Nähten platzen .

 

Pic by Kari Joller
Nicht nur ein inspirierter Künstler, sondern auch ein wunderbarer Mensch.

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8 Gedanken zu “Wolkenküsse

  1. @Morgiane : Aber sicher. Genau so muss es sich anfühlen !

    @Falki: Aha. Du gehörst auch zu jenen, die sich nur die Bilder ansehen und den Text verschmähen ?!
    –> pic by Kari 🙂

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