Leben

Today

Den ganzen Abwasch von gestern noch machen. (Nein, ich habe keine Maschine dafür).Espresso trinken.Zeitung lesen Die Wäsche aufhängen, die aufgehängte runternehmen.
Einkaufen fahren.Espresso trinken. In der Bibliothek die Bücher zurückgeben.Fluchen, weil mich der Samstagverkehr nervt. Den grossen Mitbewohner holen, der als Strafe fürs Rauchen auf dem Schulareal um den See laufen muss. (Fünf Stunden). Emphatisch zuhören und ihn gleichzeitig beruhigen: Ja. Ich kann dich verstehen. Doofe Lehrer.
Mit dem Hund zusammen die Holzstücke zum werkeln holen, die bereit liegen. Nachtessen zubereiten. Den grossen Mitbewohner bemittleiden und die Blasen an seinen Füssen zählen. Die Mitbewohnerin zur Freundin fahren. Den kleinen Mitbewohner vom Computer zerren und eine (möglichst) sachliche Debatte über Spielzeiten austragen.
Dann…in der plötzlichen Stille des Abends ein Buch lesen.
Mein erstes arbeitsfreies Weekend seit vier Wochen.
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8 Gedanken zu “Today

  1. Rauchen in der Schule, dafür hätte es aber was gesetzt … Innerhalb weniger Stunden hätten es alle Lehrer, der hausmeister, die Köchinnen und die Putzfrauen gewusst. Man hätte folglich bei jeder Begegnung mit einem Erwchsenen mit einer hämischen Bemerkung rechnen müssen. Die Eltern hätten sich beim Direktor einer peinlichen Befragung unterziehen müssen, wobei die Sekretärin, die Kaffee hereinbringen wollte, wieder hinausgeschickt worden wäre. Dann wäre man vom Direktor während eines Appells vor der ganzen Schule öffentlich bestraft worden, zu Hause von den Eltern noch einmal. Morgen, beim Training, dann ein drittes Mal vom Sporttrainer mit ein paar Extrarunden um den Sportplatz und vierwöchigem Spielverbot. Wie man das nennt? … Ein soziales Netz!

  2. @ Mösiör TM …Wann war das ? Scheint mir, als lägen zwischen deiner Schulwelt und meiner ein halbes Universum. (Keine Wertung. Nur staunen meinerseits. DDR, nicht wahr ?)

    @Falki….habs gelesen ! Ganz gut tat mir Monoblogs Aussage, dass alles vorbei geht und offenbar niemand schaden nahm/nimmt.

    @Aqua…War so erholsam, dass ich während dem Lesen eines Buches einschlief und erst aufwachte, als drei Mitbewohner neben mir standen und einander zuflüsterten: Schläft sie ? Hä ? Ist sie krank ?

    @Andi … eh bien. Ich liebe es,trotzdem und erst Recht. Auch wenn ich manchmal jammere. 🙂

    @the swiss…Ja. Das ist wahr. Vielleicht sollte ich einen Kurs zum Sockenstricken besuchen. Oder Konfitüre einkochen ?

  3. Hmm. Versteht sich von selbst. Heisst: Konservatives Schulsystem bis zum bitteren Ende. der Öffnung.
    (Wieder: Ganz sachlich )
    Dir scheint es nicht geschadet zu haben.

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