Leben

Urban

Was erhofft sich ein User, der bei mir ‘Mädchenkino’ liest ?
Die Anfrage sprengt alles bisher da gewesene und lässt mich grübelnd zurück:
6 sells .

Den heutigen Nachmittag in der Stadt verplempert. Irgendwo gesessen und Kaffee getrunken: Luzern ist ein bisschen Paris. Manchmal.
Männer haben grosse, schwarze oder kleine braune Hunde. Alle anderen gehören der Liebsten. Afroamerikaner haben gar keine.
Mädchen beobachtet, sehen und gesehen werden. Sie sind hübsch, vielleicht strengen sie sich zu sehr an, nice zu sein. Schade.

Dieses Buch nicht gekauft, soll ich es bedauern ?

Vor dem Starbucks auf einen Mann getroffen, dessen Kaffee durch die kleine Öffnung spritzte und braune Flecken auf sein Gesicht machte. Wir lachten darüber, laut und befreiend.

-Hesch mer en Stutz ?
Fragt einer.
Heute nicht. Nein. Morgen vielleicht.

Der plüschige Wunsch, mal wieder Frühstück an mein Bett serviert zu bekommen…

Standard

12 Gedanken zu “Urban

  1. Weisch. Der Grund es zu kaufen (futur) wäre der, dass ich mir nach all den Diskussionen und dem Verriss (mehrheitlich) , eine eigene Meinung bilden wollte/will.
    Andererseits ist mir meine beschränkte Lesezeit zu schade, für ein mieses Buch…

  2. Lucas…Ich hatte es in den Händen, im Buchladen. Stöberte darin, las und war hin und her gerissen.
    Also liess ich es stehen.
    Nicht aus falscher Prüderie: Ich las Marquis de sade und überlebte es 😉
    (Wobei…ich las ihn, um den die literarische Kunst in ihm zu finden. Oder zumindest das, was er versuchte zu übermitteln: Ich fand nicht viel, ausser Ekel. )

  3. Iwi schreibt:

    Wieso mir nach deinem vorigen Kommentar jetzt Bukowski einfällt, kann ich nicht erklären, aber hast du schon mal was von ihm gelesen? Ich denke, es ist der ‚Ekel‘, den du bei Marquis gefunden hast, den finden viele auch bei Bukowski. Ich fand auch was anderes und er hat mir Spaß gemacht!
    Dabei wollte ich jetzt eigentlich nur sagen, dass ich das Video gerne angesehen hab!

  4. Iwi. Du bist ein Mann. Ich war mir nicht sicher. Bis jetzt. Ein Bukowskileser ist (fast) immer ein Mann 😉
    Ich las Bukowski, weil die(meine) Männer es taten und ich verstehen wollte. Dabei fand ich ihn nur dekadent und ordinär.
    Weil ficken und saufen und rülpsen nicht meins ist und ich Bier nicht mag 😉

    Wenn der Gute mir mal wieder in die Finger fällt, kann durchaus sein, lese ich ihn mit der Reife meines Alters und gebe ihm nochmals eine Chance. Doch. Mach ich.

    Ps. Ein wohlfühl Clip, nicht wahr ?
    Psps: Welches Buch von ihm ?

  5. Ich bin voll Ihrer Meinung, Madame Lila. Bukowski finde ich auch eklig. Sorry, ich finds irgendwem meine alten Einträge aufs Blog zu drücken. Aber hier liegts ja soooo nahe!

  6. Lucas schreibt:

    Dieses Sachbuch habe ich mal vor langer Zeit gelesen, natürlich aus Männersicht. Wenn ich mal drüber stolpere werde ich auch die „Feuchtgebiete“ lesen … De Sade fand ich auch ecklig und Bukowski hab ich bis jetzt nicht gelesen. Muss Mann das gelesen haben?

  7. Zitat Frau Frogg :(…)Während ich dann so aufstehe, verstehe ich manches. Ich verstehe zum Beispiel, wieso Frauen weniger übers Rotzen, Kotzen und eine Menge anderer ekliger Dinge schreiben als Männer. Warum es nie einen weiblichen Charles Bukowski geben wird. Frauen, jedenfalls Frauen wie ich, kennen sich mit Ekel erregenden Dingen aus. Zur genüge. Denen bereitet es keinen Spass, sich in so was schreibenderweise zu suhlen.(…)
    Der ganze Text ist via ihrem Link zu lesen.
    Lohnt sich.

    @Hierundjetzt: Das Buch sprengt die Läden und Quoten und niemand will es gelesen haben. Hmmm :-).
    Feuchtgebiete = ein weiblicher Bukowski?

    @Lucas….Ob Mann Bukowski gelesen haben muss ? Frau meint: No. Aber Mann meint evt. : Yes.
    Lies ihn und bilde dir eine eigene Meinung. So handle ich es .
    Halte uns auf dem Laufenden.

  8. Iwi schreibt:

    Also die Tipps gleich vorweg: ich mochte besonders dieses hier. Ist fast sowas wie eine Biographie seiner ersten Lebenshälfte und danach versteht man (frau??) die anderen Texte vielleicht auch besser… Dann sind da noch das erste, das mir von ihm in die Hände gelangt ist: Der Mann mit der Ledertasche. Und dies und das zum Beispiel auch noch. Letzteres ist dann kurz vor seinem Tod entstanden, sowas wie ne späte Biographie.

    Ich denke, es stimmt auf jeden Fall, dass wir Männer leichter ohne Ekel solche Dinge lesen können. Aber für mich ist es nicht die bübliche Freude, solche Begriffe in einem Buch zu lesen und verschmitzt in mich hinein zu grinsen, die mir seine Helden zu Freunden gemacht hat. Für mich ist es eher toll, wie ich mich in diese Welt hinein versetzen kann. Wie verständlich auf einmal ein solches Verhalten wird, wie nachfühlbar die Situation eines Verlierers, der krampfhaft nach einer Möglichkeit sucht, damit zurecht und durch den Alltag zu kommen. Bei den Kurzgeschichten kommt es natürlich ab und zu vor, dass man merkt, dass hier teilweise einfach Fließbandarbeit verrichtet wurde, damit er an ein wenig Kohle kommt. Aber auch das ist dann wiederum zeichnend für sein Leben. Es gibt viele solcher „Verlierer“, das besondere für mich an seinen Büchern ist die Nachvollziehbarkeit und Nachfühlbarkeit einer solchen Situation.
    Ein Versuch ist es wert! Auch für Frau, finde ich! Gefallen muss es natürlich trotzdem nicht jedem/jeder.

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