Leben

am Meer

Mit noch nassen Haaren im warmen Schatten des Hauses sitzen.Während der Wind sie trocknet, kreisen über mir zwei Milane und pfeifen einander was zu. Bauer Alfred hat heute die Wiese gemäht, es riecht nach Heu und irgendwie nach Caramel. Die Katze besucht mich, streicht mir pelzig und schnurrend um die Beine. Dann legt sie sich neben den Rosamrinbusch. Ein aufgeregter Flugteddy summt von einer Rosenblüte zur anderen, wieder zurück und hat plötzlich gefährlich Schlagseite, driftet ab und taucht unerwartet wieder aus der Tiefe einer Blüte auf.
(Kichert er, oder bin ich es die da lacht ?)
Der Brunnen läuft über, ich bin zu faul um das Wasser abzustellen, und lasse es fliessen. Ich wiege die  Tageszeitung ungelesen auf meinen Knien, eine Sonnenbrille auf den Haaren und ein unbeschreibliches Glücksgefühl in mir drin.
Meine Füsse stecken plötzlich im warmen Sand, am Horizont sind keine Berge sondern azurblaues Meer und  was jetzt nass an meinen Zehen ist, kann nur das Meer sein.
Niemals die Realität eines Brunnens, der übervoll sein Inneres in meinem Richtung giesst.
 
‚Lass uns volltanken und durchfahren bis ans Meer !‘ Tippte  ich heute ganz früh auf dem Weg zur Arbeit  in das Display meines Handys.
Ich liebe die Wärme des Sommers und ich liebe die Fern-weh-sehn-sucht, das Endorphine wie Popcorn in meinem Blut explodieren lässt.
 
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4 Gedanken zu “am Meer

  1. dieses stück liebe ich von fanta4. und meer wäre schön. ich bin reif für die insel. ich habe sehnsucht nach nass und warm und nicht nach kalt und feucht.

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