Fühlen, Träumen

ichwillhierweg

Man sollte viel öfters …lachen, einfach so und über die eigene Unvollkommenheit. Laut Musik hören und dabei durch das Wohnzimmer tanzen. Einem Wolkenbild zusehen, wie aus einem Fisch ein Vogel wird und am Ende doch alles zerfliesst. Mit Freunden durch die Bars ziehen, um frühmorgens am Fluss zu sitzen und die Sonne aufgehen sehen.
Steine in den See werfen, sieben, acht neun, zehn : Ich habe gewonnen, oder eben nicht. Küssen, sicher viel öfters küssen. Ins Wasser springen, kopfvoran.
Den Kindern zuhören, immer wieder, dabei staunen über ihre Welt. Eine Flasche Champagner trinken mitten in der Nacht, mit einem Schloss als Kulisse.
Die coolness ablegen und der Euphorie und der Lebenslust Raum geben. Eine Katze streicheln, so lange, bis sie ihren Motor anwirft und in wohliges Schnurren fällt.
Den Menschen sagen: Ich habe euch lieb. Sich unter einen Baum setzen und ein Buch lesen, dabei alles liegen lassen, was getan werden sollte.
 
Oder in einen Zug steigen, wegfahren. Dabei die Landschaft an sich vorbeiziehen lassen, lesen, Menschen beobachten, sich Geschichten ausdenken. Um abends an einem unbekannten Bahnhof ankommen, aus dem Herzen heraus einen Menschen umarmen, der einem nahe ist. Der die eigene Verletzlichkeit kennt und weiss wo in der meiner  Seele die Sterne schlafen.
Ich bin weg. Weil ich genau das tue.
Serenity…weils passt.
Standard

5 Gedanken zu “ichwillhierweg

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