Schreiben

Hoch hinaus

 

Kennst du die Geschichte von den Flöhen und wie sie mit Misserfolgen umgehen ?

Wissenschaftler haben Flöhe in ein Glas getan das oben offen war. Um sich daraus zu befreien taten sie, was Flöhe so tun: Sie sprangen. Hoch und höher und manchmal über den Rand hinaus. Nun wurden sie, gemein, zurück ins Glas befördert und man setzte einen Glasdeckel auf das Glas. Jetzt stiessen sie sich beim Hüpfen den Kopf an. Und sie lernten schnell, dass sie weniger hoch springen dürfen, wenn sie sich nicht verletzten wollen.
Die Forscher nahmen den Deckel weg. Infolge sprangen die Flöhe nicht etwa weiter und höher: Der Deckel war für sie noch immer da und sie akzeptierten die falsche Grenze, die fortan nur in ihrem Kopf war.
Spannend daran ist, dass die neuen Flöhe, die ins Glas gesetzt wurden und nichts vom Deckel wussten, sich einfach den anderen anpassten und, gemeinsam mit den anderen, nur bis zum Rand hüpften.Wir sind keine Flöhe. Trotzdem wollen wir über den Rand hinaus, und das ist gut so.

 

pic von ihm

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12 Gedanken zu “Hoch hinaus

  1. Wenn du die Grenze immer wieder überprüfst und sie noch immer dicht ist, akzeptiere das unabänderliche und such neue Wege.
    Klar.
    Nur manchmal stecken wir in gedachten Grenzen fest, die längst keine mehr wären.
    Hmmm.Bequem ?

    Als Kind wollte ich immer fliegen. Habe es schon lange nicht mehr probiert.
    Vielleicht kann ich es inzwischen 😉

  2. Luc schreibt:

    Nett erzählt, das Bild ist klar, aber das glaub ich nicht! Hört sich nach einer Art „Urban-Legend“ an.
    Eine sehr ähnliche Geschichte gibt es mit Affen, die erscheint mir ein wenig plausibler.

    Er hat die auch schon erzählt, ich müsste ihn mal fragen wo er das aufgelesen hat.

  3. *lach*…Werbung für Ps2 ? Nein, nicht wirklich. Wir führen den hier nicht mal.

    Dafür kann ich dir inzwischen sagen, wo ich es her habe: Asgodom wars. Und die hat es weiss-der-himmel-woher.

    Schöne Parabel. Wie auch immer.

  4. Das Verhalten, festgestellte Grenzen als gegeben anzunehmen, ist auch uns Menschen eigen. Häufig wagen wir erst dann einen neuen Versuch, wenn die Zeichen, dass die Grenze nicht mehr existiert, unübersehbar sind. Die Psychologie kann diesbezüglich mit unzähligen Beispielen und Untersuchungen aufwarten, die teilweise durchaus witzig sind 🙂

  5. @roger….oder: der tropfen, der das fass zum überlaufen bringt ?

    @hierundjetzt….der mut etwas neues zu wagen, hängt immer mit der (momentanen) inneren befindlichkeit zusammen.
    auch das darf so sein …:-)

    @meph…schreib mal was darüber, bei dir drüben. würde mich interessieren, doch !
    wir hatten mal in der psychi den versuch laufen, mit bändern, die wir als stopp auf den boden klebten. spannend war, dass einige patienten dieses leicht übertretbare stopp einfach als solches akzeptierten.

  6. … erinnert mich an die unsichtbare Grenze Deines Hundes. Selbst die Katze konnte ihm eine Lange Nase zeigen … nun weiß ich, wie Du es hinbekommen hast! Du hast einen Deckel vor die Tür gestellt *lol*

  7. @runi…du bist hinter mein geheimnis der hundeerziehung gekommen ! du gewinnst fünf punkte. (bei zehn gibt es für dich ein blech voll mit den schoggidings. du weisst schon ) 🙂

    @meph…glaube ich dir nicht: du unterschätzt dich. ich behalte dich im auge, dochdoch 🙂

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