Leben

Die Verweigerung

Ich habe festgestellt, dass man Jonglierbälle auch wunderbar an die Wand werfen kann: Sie bleiben einen Augenblick mit einem dumpfen Geräusch dort kleben.
Um sich mit einem plopp der Schwerkraft zu ergeben. Passt. Vor allem, wenn man nach einem anstrengenden Morgen im Job in der Mittagpause den Menschen telefonisch zu erreichen versucht, der als Interviewpartner zur Verfügung stehen sollte. Und offenbar ein Handyverweigerer ist.
 
Der anschliessende Versuch den kleinen Mitbewohner zu motivieren, sein Zimmer aufzuräumen scheiterte ebenso kläglich:
 -Schau, mam. Du versuchst hier einen unkonstruktiven Konflikt auszulösen, dem ich mich verweigere. Bleib auf der Sachebene und lass uns das Gespräch ein anderes Mal weiterführen.
Terminvorschlag: Weihnachten oder Ostern.
 
Das habe ich davon, wenn ich kluge Kommunikationsseminare besuche: Mit den eigenen Waffen geschlagen…
Standard

7 Gedanken zu “Die Verweigerung

  1. hopperla. na dann schliesse ich mich lila an – „mit den eigenen waffen geschlagen“ 😀

    übrigens, als wir früher im sportunterricht jonglieren mussten, hab ich das tatsächlich so gemacht und die wand miteinbezogen. war erlaubt und viel einfacher 😉

    lg, aprikose

  2. *lach*….klasse gekontert vom Kleinen. Und das Gefühl, das ärgerlich sein kann, wenn frau ihr Erziehungsziel erreicht hat kenne ich auch. Da hilft dann wirklich nur noch Humor…

    P.S.: Zum Jonglieren bin ich zu grobmotorisch veranlagt glaube ich….

  3. @aprikose….die idee mit der wand ist genial und war bisher weit weg von mir. ich hüpfe ständig den wegrollenden bällen nach. muskelkater als konsequenz. aber….ich gebe nicht auf, niemals.

    @morgiane…ich denke, die feinmotorik kann geschult werden . doch doch. und es bringt ruhe in den ständig plappernden geist.

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