Fühlen, Hören

Sonne und Mond

Durch die schönste Stadt der Welt spazieren mitten in der Nacht. Frieren, weil der Wind zerrende Kälte vom See bringt. Marroni wärmen die Hände. Die geteilten Geschichten (warst du mal in Australien ?) das Herz. Überall sind glitzernde Lichter. Die Menschen werden immer weniger, wir sind immer noch unterwegs. Wir fürchten den Winter und graben die Hände tiefer in die Taschen.
„Hast du schon mal…“ Fragen stellen, über die Antworten lachen. Überhaupt wurde viel gelacht. Echos in den engen Gassen, das eigene Lachen und das Andere wird von den alten Hauswänden zurückgeworfen.
Irgendwann zusammen nach Hause fahren. Als dieser Song  im Autoradio läuft, reduziert der Mitmensch auf Schritttempo, damit ich nicht zuhause ankomme, bevor der Song zu Ende ist.
„Liest du meinen Blog ?!“
„Nein. Du hast mir nicht gesagt, dass du einen führst.“
Auf dem Küchentisch liegt noch die Tarot Karte, die ich mir für diesen Tag zog: Die Sonne.
Manchmal scheint sie auch mitten in der Nacht, an der Seite des Mondes, ganz hell.
 
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5 Gedanken zu “Sonne und Mond

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