Leben

Wellness mit Hindernissen

Ich verbrachte den Nachmittag weitgehend im Wasser einer entspannenden Wellnessoase. Während ich mich, umgeben von aufsteigenden Blubberblasen,
im Paradies wähnte, sah ich einen Mann mich beobachtend. Ich schloss die Augen wieder im Momentglück, mich von nichts ablenken zu lassen.
Als ich die Augen das nächste Mal öffnete, misstrauisch geworden, war sein Gesicht meinem schon so nahe, dass sich unsere Nasenspitzen fast berührten.
„Muesch wegmachen. Das. “ Sagte er und blinzelte mich an. „Bitte ? Was wegmachen …?“ Fragte ich.  Er trug ein Tattoo am Oberarm und ich wich konsteriert von meinem
neuen Wasserfreund weg. „Wegmache die Augenfarbe da…Weisch ?“ Dabei rieb er sich an der Unterseite seiner Augen, als wische er etwas noch unsichtbares weg.
„Hmmm. ?“ – „Lueg „, knapp wich ich einer direkten Kollision mit seinem Zeigefinger aus, den er nach meinem Gesicht ausstreckte, „hesch da Farbe, wo keine Farbe ist sonst. Weisch ?!“
Ich zog eilig von dannen, eine spiegelnde Fläche zu suchen, die ich hinter dem dem nackten Adonis aus Gips fand, der als Wächter über die Badenden herrscht.
Was ich sah, gab dem Kerl recht und mir wurde einmal mehr klar: Wirklich wasserfeste Wimperntusche muss noch erfunden werden !
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3 Gedanken zu “Wellness mit Hindernissen

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