Schreiben

Pfefferminzküsse

Abends spontan in lustvoller Laune wegfahren, den Hügel bezwingen und im anderen Tal landen.
Einer Herzspur folgen, die als leuchtende Sterne den Weg weisen.
Draussen ist es kälter geworden, kein Grund, um die Hormone anzukühlen:
Ein gefühlter Purzelbaumabend.
Die Zeit stand still, angehalten für ein paar Stunden. Alles, was da geschah, wurde zurückgedreht, verschwand in einer Zeitfalte. [Was auch immer an dir ist, du schaffst es, mich komplett ruhig zu machen. Auf eine Art und Weise, die nicht ohne Unruhe ist.]
Ich setze neue Koordinaten in mein Leitsystem.

Morgens erwachen, umschlungen von einem Arm, der eigene Kopf an die wohlriechende Brust gedrückt.
Liegend für eine Ewigkeit aus einem Dienstagmorgen, einfach einen Sonntagmorgen machen.
Ein Hemd anziehen, wieder über den Hügel zurück fahren:
Vorbei am gemähten Maisfeld, den leuchtenden Kürbissen vor den Bauernhäuser, dem gepflügten Acker. Den abgeernteten Apfelbäumen.
Unvermittelt in einer Kuhherde landen, die sich auf die Strasse verirrt haben.
 
Bei der Bäckersfrau im Dorf Croissants holen, ihrem Blick folgen und sehen, dass ich das Hemd falsch geknöpft habe.

 

 

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8 Gedanken zu “Pfefferminzküsse

  1. sommermoon schreibt:

    denke dass deine eigenen ohren genug an wärme gaben……. und du zwischenzeitlich auch wieder in deiner wohlig warmen stube sitzt 😉 bei einem kaffee einer zigi und den gedanken an das was war…….. 🙂 ………
    viel spass beim revuepassieren lassen

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