Schreiben

Murmeltiertag

Der Tag, an dem ich all die kleinen Dinge tat, die alleine mehr Spass machen: Im sexy Look, bestehend aus gestrickten Socken (bis zu den Knien hochziehen. Wichtig), alten Jeans und dem Pullover, der mir bis fast zum Beginn der Ringelsocken reicht.

Chillen, stundenlang auf den Bildschirm des Lap starren, ohne eine wirkliche Inspiration für den redaktionellen Text zu haben. Die Füsse an den warmen Fellbauch des Hundes wärmen. Mich auf dem Sofa einrollen und lesen. Zwischendurch zum leeren Kühlschrank trippeln, dort enttäuscht nichts finden, zurück zur Kuschelecke. (Um es eine Stunde später wieder dort zu versuchen, mich gleichem, ernüchternden Ergebnis:) Mit der Katze in ebensolcher Schmuselaune auf den Beinen die CD’s durchhören . Diese kleine Verräterin steht auf Boygroups, aber, zugegeben, dieser Song ist traum-haft.
Dann, mitten am glücklichen Nachmittag, in die Badewanne tauchen und als schaumgeborene Venus mit schrumpligen Fingerspitzen wieder auftauchen.
Die Mails lesen und, was für ein guter Tag, im Schrank ein längst vergessenes Bounty finden. Es aufessen .Dabei mit mir und der Welt so versöhnt, dass ich beschliesse, komatös in den Winterschlaf zu fallen.

Bitte im März wieder wecken. Danke.

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5 Gedanken zu “Murmeltiertag

  1. christina schreibt:

    für was Jeans wenn der Pullover bis zu den Socken reicht … jaja ist schon gut …

    übrigens es ist März … oder dachtest du ich schlepp das Holz für den Kamin allein … ich geb dir gern noch zwei drei Stündchen … gut sagen wir bis Morgenfrüh … mit Kaffee und Apfelkuchen … dann aber

    oh ja da bin ich auch gern Katze mit Schmuselaune und och egal an welchen Beinen dabei schmusend … die Auswahl ist ja mittlerweile gross hier aufem Schloss … drum weiss ich auch gar nicht warum wir Holz schleppen sollten … also schlaf weiter bis zum März … ich schmuse derweil … Runde für Runde bis zum Sommerkonzert

  2. okay. okay. weck mich morgen früh. aber sei auf eine gruselige laune gefasst.
    (kein problem für dich. du bist sturmerprobt.)

    a propos schmusen: wir müssen reden. klären. an welchen beinen der eingemieteten schlossbewohner du (im anderen fall ich) nicht schnurren sollten.
    wir wollen doch zickenkriege auf jeden fall vermeiden 😉

    ich lege mich jetzt wieder hin.

  3. christina schreibt:

    Kaffee&ApfelkuchenduftgutenMorgen … ich liebe murmelige Mormeltiere
    reden … klären … ach was papperlapapp … jeder dieser Schlossbewohner hat zwei Beine und wie auf dem Schloss selbst ist da überall genug Platz für uns Beide … wir und ziekengedingsda … da kriejschen wir uns noch eher übers Holz in die Haare …

  4. @lila:
    höre ich da einen anflug von eifersucht und egoismus? selbst wenn die schlossbesucher nur ein Bein hätten, hätte dieses Bein nicht nur eine Seite. Da können sich locken zwei Katzen dran reiben.

  5. @ngb..
    *lach*
    Es gibt Dinge, die teile selbst ich nicht ;-).
    Gewisse Beine gehören dazu.

    @christina…ich habe grad vom bauer nebenan vier ster holz bekommen. wo sind die männer, die es für uns zu kleinholz hacken ?
    sind plötzlich alle weg oder schlafen sie noch ?
    chhrrriiiisttinnna !

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