Befindlichkeiten, FotoArt

Tinguely und ich und das Tram

Die Zürcher werden jetzt wohl sauer auf mich sein, aber es muss mal gesagt werden: Ich liebe Basel.
(Zugegeben. Ich liebe auch Bern. Thun. Solothurn.Fribourg. Lausanne…)

Und jedes Mal wenn ich in Basel bin, verliebe ich mich neu in die spannende Stadt. Das kulturelle Angebot ist enorm, die Häuser wunderschön, die Menschen nett. Was will Frau mehr ? Gut, das mit dem Dialekt ist ja so eine Sache. Ich meine…lassen wir das.

Allerdings ist das so eine Geschichte mit den Tram. Absurderweise steige ich immer eine Haltestelle zu früh aus, in der Meinung, ich sei bereits eine Haltestelle zu spät. Und ich laufe zurück. Um meinen Irrtum zu bemerken und wieder in die Gegenrichtung zu laufen. Das ist mir in Zürich noch nie passiert.In Bern auch nicht. In Luzern auch nicht. (Findiger Leser wird sagen: Ihr habt ja gar keine Tram in Luzern. Stimmt. )
In Basel wurde ich, zusammen mit anderen Bahnpassagieren , kürzlich mal wegen einer Bombendrohung aus einem Zug evakiuert. Spannende Stadt, ich sage es ja.

tinguely2

Mit ein paar Umwegen, Trammässig, fand uns das Tinguelymuseum dann doch. Zitat dazu von R. : „Siehst du. Wenn man nur verrückt genug ist, bekommt man ein Museum geschenkt“ Jeannot ist nicht verrückt, oder wenn, dann auf eine kreativ, inspirierte Weise. Er entwarf und baute Maschinen, die keinen anderen Zweck haben, als ein Staunen zu hinterlassen. Und ein Lächeln, wenn es dann mal wieder rumpelt und zischt und knallt. Ich liebe es. Definitiv.

 

*Jean Tinguely*

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18 Gedanken zu “Tinguely und ich und das Tram

  1. Das mit dem Dialekt: Ich wuchs im tiefsten, hochkatholischen, bergigen Obwalden auf.
    Und weigerte mich konstant, diesen Dialekt zu übernehmen.
    Heisst: Ich bin Dialekten gegenüber ultratolerant.
    Aber Baseldiitsch, das geht nicht ;-).

    @canela…Die nächste Ausfahrt machen wir gemeinsam.-sobald die Sonne scheint- !

  2. hust….gehts hier um tinguely oder um städtekunde oder so?

    aber wenn schon mal dabei…….luzern ist zwar konsnervig-konsernativ-naiv, aber eben luzern. nicht zu einfach zu toppen! obwohl es immer wieder versucht wird.

    achja, fast vergessen; dieser jean tingeluy hatte zwar eine schraube locker, oder besser gesagt, lose (einige sogar verloren) aber er hat sie zum guten verwendet….die schraube(n). wir sollten uns das hinter die löffel schreiben und uns ein beispielchen nehmen, weisch!

  3. Dankeschön sonyana !

    @ngb…ist ja gut. habe verstanden 🙂 –>wir werden ja hingehen. versprochen.
    (ich werde mich auf der wiese vor dem museum lümmeln und lesen, bis du deine fotos geschossen hast. )

  4. Peter schreibt:

    Schmöksch de Bög, oder bruchsch e guge zum i kaufe; Ich habe 5 jahre in basel gelebt; in Kleinbasel; Würde nie mehr dort hin gehen; Höschstens in ausgang od a Morgestreich:
    MLG Peter

  5. Liebe Frau Frogg…

    …abr sicher chemer zäme es cheli go nää.
    wetsch nu es paar älplermagrone dezue oder vorhär ?die chaibe hani huere gärn und mache sie ai guät.
    chunsch eifach zu miär obsi oder selli nidsi cho ?

    äs griäsli !

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