Befindlichkeiten, Leben

Zombies

Notiz an mich: Nie.Niemals eine Idee spontan gut finden, die mit einem Sandwich und dem grossen Mitbewohner zu tun haben.

 Geschichte dazu: Lila geniesst ihren freien Tag und beschliesst, dem Mitbewohner ein Sandwich zu basteln. Sie beschliesst auch, es ihm subito zur Arbeit zu bringen. Bis dahin findet sie die Idee schlicht genial.
Genial fanden es auch mindestens hundert Arbeiter, die mich kommen sahen (ich war nicht getarnt und klopfte zudem mutig an die Scheibe) , die ihre Arbeit fallen liessen und sabbernd an der Fensterscheibe klebten: Eine Frau! Mit Brüsten ! Toll !

Ich hatte Mühe der versammelten Mannschaft, die ganz mutigen unter ihnen traten sogar neugierig aus der Türe nach draussen (ich erinnerte mich schaudernd an die Zombie Filme damals), zu erklären, dass sie das Sandwich nicht unter ihnen aufteilen sollen, sondern es dem jungen Lehrling mit den längsten Haaren zu bringen.

Ja. Das ist mein Sohn. Ja, ich bin seine Mutter. Danke. Nein, ich will keine Führung durch den Betrieb. Ja. Ich komme wieder, irgendwann. Aber jetzt will ich wieder weg.
Dankeschön. ehem

 

#fazit: 1)mitbewohner hasst mich jetzt. 2)in villa lila wird ein zimmer frei: bei interesse mail an mme lila.

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10 Gedanken zu “Zombies

    • da ist ein quantensprung zwischen gesagtem und gefühltem, nicht ?

      wenn er heute den kumpels erzählt: „ey mann, meine mam kam heute zur bude und alle rannten hin. peino !“

      meint er damit: „sie ist cool, meine mam. die macht coole sandwich und ich liebe sie“

      😀

      • Ich muss grad an diesen Schpott denken, wo die Mutter von dem Kranführer auf die Baustelle kommt, um ihm die Vitamine vorbeizubringen. War die jetz wirklich cool? :-/

        P.S.: Dieses Zombie-Phänomen ist eigentlich ein Rollenspiel. Ich plaudere mal aus dem Werkzeugköfferchen: Männer machen das, um Frauen zu veralbern. Es klappt immer wieder. Untereinander, also im Bauwagen, diskutieren wir über Heidegger oder lösen Differentialgleichungen. Aber kaum taucht eine Frau – mit Brüsten und so Zeugs – auf, macht man sich halt einen kleinen Spass. Das Leben ist schon ernst genug.

        • *lautlacht*
          okayokay. ich bin also uncool. gut, DAS verunsichert mich nicht so sehr. man gewöhnt sich daran ;-).

          dass ich allerdings nicht die nächtlich weibliche projektionsfläche für allerleispiele bin, wie mir da vorgegaukelt wurde, trifft hart.
          sehr hart.

          danke für die ehrliche aufklärung.

  1. schmunzelnde Grüsse an Madame Lila, lieber uncool aber dafür authentisch. Wunder Dich nicht, wenn demnächst öfter Arbeitskollegen Deines Mitbewohners zu einem kurzen Besuch vorbeischaun. Sie möchten Dich wiedersehn.
    Liebe Grüsse
    Die Falkenfrau

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