Denken, Fühlen

Urbane Liebe

Über mir fliegt in diesem Augenblick eine Schwalbe. Gestern Abend habe ich die ersten hier gesehen. Meine Freude ist jeweils gross: Es fühlt sich ein bisschen wie Schoggieis an und es riecht nach frisch gemähtem Gras. Die Schwalbe, eine einzelne in meinem Fall, ist wie ein Versprechen auf einen Sommer, den es noch wochenlang nicht geben wird.
(Und dennoch wird er kommen. Basta. Das ist so sicher wie die Steuerrechnung oder neuerdings die bösen Falten um den Mundwinkel herum.)

Loslassen ist befreiend. So zumindest habe ich es erlebt, als ich meine Arbeitsstelle vor einer Woche verliess.
Es schmerzte, die liebgewonnenen Kolleginnen zurück zu lassen. Die Vorfreude auf die neue Herausforderung überwog: Eine Tätigkeit, die selbständiges Handeln voraussetzt und die Fähigkeit, sich auf immer wieder neue Situationen einzulassen. Zudem einen beruflichen Standortwechsel: Vom Job in ländlichem Gebiet zurück dorthin, wo ich vor 7 Jahren herkam: In die kleine Urbanität einer der schönsten Städte der Schweiz.
(Ich muss das schreiben. Denn wir lieben uns innig. Schon lange. Und jetzt darf ich sie ganz intim erkunden, mit einem Smart, einem Roller oder dem Fahrrad. Da ich seit je her Verkehrsregeln missachtet habe, wird das eine prickelnde Liebesgeschichte. )

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10 Gedanken zu “Urbane Liebe

    • Ich würde, an deiner Stelle, ziemlich vorsichtig sein wenn du durch die Stadt spazierst.
      Frau weiss nie und oft kommt das vermeintlich Gute von hinten auf einem Fahrrad :-).

  1. Ich würde mich freuen Und ich glaube, die Chancen stehen nicht mal schlecht, denn in meiner Wohngegend gibts so einiges zu tun für dich (immer noch vorausgesetzt, dass ich die richtigen Schlüsse gezogen habe). Da ich auf dem Hügel wohne, würde ich dir allerdings zum Flyer raten. 🙂

    • Liebe Mme Acqua…Ich treibe mich zwar mit dem Flyer herum, allerdings eher beim anderen Hügel drüben. Dort wo die schönen, wunderschönenunbezahlbaren, Häuser aus der Jugendstilzeit stehen.
      (Cool. Der Flyer. Wir sind jetzt Freunde)

    • Würde ich sehr gerne machen, Frau Frosch.
      Allerdings erst nach Feierabend. Momentan bin ich so am Entdecken und hinke meinen Terminen ständig hinterher.
      So sehr, dass ich manchmal nicht mal Zeit fürs Mittagessen habe. (Gopf)

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