Fühlen

Regenbogenliebe

Es hat geregnet an dem Tag, an dem ich dich das erste Mal sah. Gespürt hatte ich dich ja schon eine Weile zuvor und mir auch vorgestellt, wie du aussehen würdest.
Braune Augen, dachte ich, würden es sein.
Sie waren blau, wie bei allen Neugeborenen, und heute sind sie grün. Grün mit einer Aura drum herum, wie es vor einem Sommergewitter am
Himmel zu sehen ist.

Kurz bevor ich dich in meine Arme schliessen konnte, stand ich am Fenster und konnte sehen, wie die Sonne durch die Wolken brach und einen Regenbogen über den
Hügel malte.
Darum die grünen Augen mit dem glänzenden Bogen drum herum.

Ich schlang meine Arme um dich herum und wollte dich nie mehr los lassen. Das schwor ich mir. Du hast Sonne in mein Leben gegossen, den Sommer und unzählige
Erlebnisse.

Das ist heute genau 18 Jahre her. Kalendarisch. Für mich ist es aber so, als wäre es erst gestern gewesen.
Loslassen kann ich inzwischen, immer mehr. Oder vielleicht ist das auch gelogen: Mein Herz wirst du immer ausfüllen und wenn du lachst, was du so oft tust,
dann überläuft es.


Und das ist gut so.
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3 Gedanken zu “Regenbogenliebe

  1. Sofasophia schreibt:

    gratulieren klingt so simpel. aber ich will es dennoch tun, der mutter ebenso wie der tochter. zu dieser wunderbaren liebe, die da zwischen euch spürbar ist.
    go on! 😉

  2. Was sind denn das für Angelhaken da, madame? Schwimmt Ihre Tochter öfter in Fischereigewässern? Mal ein Rat von einem, der es gut meint: einfach nicht gleich nach jedem Wurm schnappen, der einem so hingeworfen wird.

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