Boquerones zum Frühstück

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Das gab es heute. Boquerones zum Frühstück. Und das stille Sortieren meiner Impressionen und Geschichten, die ich heim brachte.
Ich erinnere mich an den frischen Fisch, den ich am ersten Tag, kaum war der Koffer bei Eddy versorgt, im Mercat de la Boqueria ass: Direkt aus einer Tüte, im Stehen, während mich die Menschen umflossen. Mit ihren Einkaufskörben oder den Kameras, auf der Suche nach dem Besten Fisch oder dem schönsten Motiv. Ich wischte meine fettig gewordenen Finger an einer Papierserviette ab. Trotzdem rochen sie noch nach Meer und Fisch.

Ich erinnere mich auch an die Gassen des Barri Gotic. Die kleinen Restaurants, die in den verwinkelten Wegen, manchmal nur so breit, dass drei Menschen kreuzen können, ihren Duft nach Essen verströmen. Etwas Mut braucht es, um die Türe dieser Gemäuer zu öffnen und so eine Gaststätte zu betreten. Ab vom Touristenstrom. Ich habe es nie bereut, wurde stets äusserst freundlich und herzlich bewirtet und das Essen dort hätte manchen dieser kulinarischen Sterne verdient, mit denen sich arrogante Köche gerne schmücken. Der Wein gehört zum Essen und wird als ganze Flasche einfach hin gestellt: Soviel trinken, wie man mag. Am ersten Tag war ich am frühen Nachmittag schon leicht betrunken, weil ich glaubte, dass ich eines Missverständnisses wegen eine ganze Flasche geordert habe und diese nun, man ist ja höflich, austrinken muss.
Muss man nicht.
Eigentlich muss man dort gar nichts. Das Gefühl dafür stellt sich im Laufe der Zeit ein.

Oder ich denke an Daniel, an seinen Vater und an Fermin ! Hier irgendwo zwischen den dunklen Gebäuden muss doch die Buchhandlung sein. Sie existiert nicht wirklich, sie ist ein Fantasiegebilde von Carlos Ruiz Zafon. Aber ich glaube, dass er die Inspiration hier irgendwo im Barri Gotic gefunden hat.
Also verirre ich mich weiter, lande vor einen Tattoostudio, das auch ein Friseursalon ist. Ich drehe um. Gehe in die entgegengesetzte Richtung: Kleine Läden mit Obst, Stoffe.

Plötzlich schreit jemand und gleichzeitig bin ich mitten in einem Orkan aus Afrikanern, die alle sehr schnell durch diese schmale Gasse rennen. Ich bin die Boje mitten drin, die sich kein bisschen bewegen darf, sonst wird sie um gestossen: Links und rechts von mir diese Körper, die mich berühren mit ihren Händen, damit ich ihnen nicht in den Weg komme. Sie sind so schnell, dass der Wind, den sie erzeugen, meine Haare durcheinander bringt.
Die Polizei steht am hinteren Ende der Gasse: Sie haben keinen der Händler erwischt. Und dann ist alles still. Als wäre nie etwas gewesen.
Auch das ist Barcelona: Menschen, die im Abfall wühlen. Die  Einkaufswagen durch die Stadt stossen, mit Altmetall: Sie schrauben und biegen alles ab, was verwertbar ist. Auch Teile von Fahrrädern.
Dennoch habe ich mich selten in einer Stadt so sicher gefühlt wie in Barcelona.

Gaudi hat mich berührt, seine Idee von Archtitektur. Keine geraden Formen, alles ist göttlich und strebt nach dem Licht. Rund und wie der üppige Körper einer Frau. Überhaupt: Das Licht ! Ich weiss nicht, ob es die Reflexion der Sonne ist, die vom Mittelmeer gespiegelt wird, oder ob es der Hügel wegen ist, die Barcelona umgeben. Die Stadt hat ein eigenes Licht, das ich selten in dieser Intensität gesehen habe. Sie verleiht allem diesen goldenen Schimmer, den Gebäuden, dem Himmel selbst, das eine eigene Schönheit wach ruft.

Aber ich bin nicht Objektiv. Ganz und gar nicht.
Eine Liebe, vergangen oder aktuell, sieht man immer mit etwas verklärtem, romantisierten Blick.
Ich erlaube mir das.

Und schwelge jetzt gedanklich noch ein bisschen. Während mein Blick aus dem Fenster auf zwei Schneemännern landet, die irgendwelche Kinder gestern gebaut haben, ziehe ich durch mein Eixample, trinke einen Carajillo im Cafe und lasse mich treiben.

Liebe. Noch immer.

Das kleine Mädchen trägt einen kurzen Rock, blau mit einem roten Muster, und hat lange, blonde Haare. Die Sommersonne lässt es glänzen. Das Mädchen blinzelt mit einem Auge, vermutlich der Sonne wegen, und es lächelt in die Kamera. An den Füssen trägt es Sandalen: Glänzende, weisse Sandalen die damals Mode waren.
Sie steht auf einem Platz, hinter ihr laufen Menschen vorbei, Paare die sich an den Händen halten und Einkaufstaschen von corte ingles baumeln an ihren Armen. Niemand scheint sie zu beachten.
Ihr rechter Arm ist nach rechts ausgestreckt, die Hand nach oben geöffnet. Erst bei zweiten oder dritten betrachten des Fotos sieht man das helle Leuchten, das von der Hand aus geht. Wenn man dann die Augen zusammen kneift erkennt man ein weisses Flügelpaar, das sich von dort dem Himmel entgegen streckt.
Die Qualität des Fotos ist nicht besonders gut, ich bin mir aber sicher, dass auf dieser Hand eine Taube gewesen ist. Die sich just in dem Augenblick erhob und so diesen verwischten, hellen Federfleck hinterliess, als sie weg flog.

Ich kann dieses enttäuschte hoppla meines Grossvaters hören, als er auf den Auslöser der Kamera drückte und fest stellte, dass das schöne Motiv, Mädchen mit Taube, etwas die Wirkung verlor. Mädchen ohne Taube jetzt.

Später werden sie hoch zum Tibidabo fahren, mit der alten, blauen Bimmelbahn. Ein paar Spanier werden ihr über die hellen Haare streichen und dabei lächeln: Das war immer so. Sie sagten: que guapa eres nina. (Lange glaubte sie, dass ihr Name auf spanisch Nina war. Lila = Nina.) Und gaben ihr Bonbons.
Damals war das okay. sich über die Haare streichen lassen und Zuckerdrops von Fremden annehmen. Wenn Opa oder Oma dabei war, war es okay.

Barcelona gehörte zu ihrem Sommer. Bis sie sechzehn war. Dann besuchte sie diese Stadt nur noch sporadisch.
Barcelona ist wie eine erste, nie vergessene Liebe: Wie ein schüchterner Kuss, dessen Abdruck sich lange auf die Lippen brennt. Wie der erste Liebhaber, der vielleicht nicht der Beste war, aber unvergesslich bleibt. Barcelona ist wie Paris, nur viel schöner ! Wird sie sagen, wenn sie jemand danach fragt.

Und wie es mit der ersten Liebe eben ist: Sie bleibt in einem stillen Winkel im Herzen kleben.Jahrelang.Manchmal genügt ein Atemzug, wenn man sich wieder trifft, um fest zu stellen: Man liebt noch immer. Mit der gleichen Intensität wie früher.

Von fliegenden Händen

Ich mag Gesten.

Ich mag es, Worte zu unterstreichen mit den Händen, als wische man unter den Worten etwas weg. Ihnen mehr Bedeutung zu verleihen oder ihnen mehr Tiefe zu geben. Mit einem einzigen Finger, hoch aufgereckt, die Arroganz eines einzigen Wortes klar zu machen: So ist es. Punkt.
Und ich mag es, wenn ich Menschen beobachten kann, die so vertieft in etwas sind, dass sie alles um sie herum vergessen. Und dabei Gesten offenbaren, kleine, winzige Regungen, die mehr über ihn aussagen, als vermutlich erwünscht. Die Frau in dem Cafe neulich, ich schrieb bereits darüber, die so versunken und zärtlich immer wieder die Locke aus ihrem Gesicht schob, sie in ihr Gesicht fiel.
Oder der kleine Junge im Park, der so kaum laufen konnte, aber in seinem Drang nach Freiheit rüber zu den Enten rannte. Um dort mit unkoordinierten Fingern kleine Brotstücke mit zwei Fingern aufklaubte. Um sie sich in den Mund zu stecken.
(Mama sah es, zeterte und riss ihn weg)
Der Mann, der seiner Freundin etwas im Gesicht weg wischte, das nur er sah: Zärtlich und fürsorglich. Wortlose Gestik einer Zuneigung, die mich berührt und mich schüchtern weg sehen lässt. Gewisse Gesten sind nicht für andere bestimmt.

Oder die Kollegin aus dem Süden, die immer mit weit ausgebreiteten Armen auf mich zu kommt, wenn sie mich sieht: “hola guapa, que tal ?” “Muy bien y tu ?” Viel weiter reicht mein Spanisch nicht. Sie weiss das und hilft mit den Händen mit, wirbelt die Fäuste durch die Luft, fliegt mit ihnen über den Schwall ihrer Worte und lässt sie am Ende irgendwo auf mir liegen. Den Schultern oder den Armen oder sie fügt ihre Hände in meine. Ich verstehe nicht alles, was sie sagt. Aber mir gefällt, was sie nicht sagt, sondern mir zeigt: Eine Tänzerin ist sie. Die Musik dazu sind ihre Worte. Ein Staccato der Buchstaben.

Früher sagte man mir, ich solle meine Hände mehr im Zaum halten und nicht so nervös herum fuchteln. Eine Weile passte ich mich an. Es fiel mir unglaublich schwer, meine Hände im Gefängnis der Hosentaschen zur Langweile zu quälen oder sie hinter dem Rücken fest zu halten: Eine Hand umschloss die andere, damit keine weg flog und sich bemerkbar machte. Ich hatte das Gefühl, mir wäre etwas weggenommen worden. Etwas furchbar wichtiges, das zu meinen Worten gehörte wie der kleine Radiergummi am Ende des Bleistift, ich weiss nicht, ob es die heute noch gibt, oder das Rad zum Fahrrad: Das eine geht ohne das andere nicht.
Ich fing wieder an herum zu furchteln, liess meine Hände wieder durch die Luft fliegen, die Worte unterstreichen, Bilder in die Luft zeichnen und ich lies sie schnippen, wenn mir danach war. Hüpfen. Tanzen. Sich zur Faust ballen oder sie einfach konzentriert zueinander fügen und am Ende vor mein Gesicht, als würde ich beten. Ich liess sie mein Herz berühren, wenn mir danach war oder liess sie winken wie eine Windmühle, wenn ich mich von jemandem verabschiedete.

Menschen, die sich so unter Kontrolle haben, dass sie kaum Gestik oder Mimik brauchen, sind mir suspekt. Sie machen mich argwöhnisch. Und ich frage mich gelegentlich, ob ihnen früher auch gesagt wurde, dass sie weniger herum fuchteln sollen mit den Händen.

Vielleicht sollte ihnen jemand die Hände befreien, sie wieder fliegen lassen.

Die Katze

Die Katze liegt eingerollt auf der dicken Decke, die natürlich auf dem eigens für sie bereit gestellten Stuhl zu ihrer Bequemlichkeit gelegt wurde. Und die Katze folgt einzig ihrer Berufung als Katze, indem sie vor sich döst. Gelegentlich ihr catlinkes Auge ein kleines bisschen öffnet, gerade so viel, dass sie sehen kann, was um sie herum passiert. Mehr nicht. Was ihr ein etwas arrogantes Aussehen verleiht, so mit dem einen, halb zusammengekniffenen Auge.

Oder, als würde sie mir zu zwinkern.

Jemand, ich vermute die Besitzerin der Katze, (ich sehe den aufmerksamen Leser_in hier schon leicht zusammen zucken und leise sagen: “Katzen haben keine Besitzer, höchstens Personal”. Diese Ansicht teile ich. Um die Geschichte aber rund und verständlich zu gestalten,  sei mir dieser kleine faux-pas verziehen.) die Besitzerin der Katze hat also den Stuhl mit der Decke hinter die Terrassentüre gestellt. Um der Katze einen freien Blick in den Garten zu ermöglichen.
Da sie fast ausschliesslich schläft, geniesst sie den Blick auf die zahlreichen Vögel im dortigen Garten wohl eher träumend.
Bitte ? Die Katze könnte genauso gut ein Kater sein und ich diskreminiere mit der vermuteten Gattung des Tieres die Hälfte der Bevölkerung.
Meinetwegen. Dann sei es halt so. Es ist kein Kater, sondern eine Katze und ja, es ist bloss eine Vermutung. Also bitte.
Ich kann auch aufhören zu erzählen ! Nein. Gut.

Das Haus der Katze ist das dritte in einer geraden Reihe von kleinen Häusern, die alle einen genauso schönen, akkuraten und gepflegten Garten haben. Ein bisschen sehen alle sechs Häuser wie Zwillinge (Sechslinge ?) aus: Beinahe Identische, kleine Fassaden. Was sie unterscheidet, ist die Farbe der Mauern. Auf dem Briefkasten steht:Willy M.
Hier wohnt aber seit Jahren kein Willy mehr. Man hat mir erzählt, dass er gestorben ist. (Furchtbare Geschichte. Er war noch so jung, knappe zwei Jahre vor seinem 80. Geburtstag.) Im dritten Haus, drüben am Ende des Dorfes, kurz vor den Feldern und dem Bach, lebt also die Katze alleine.
Mit ihrer Besitzerin, vermute ich. Gezeigt hat sich bisher nur eben jene Katze: Die dick eingerollt auf ihrer Decke den Tag verschläft.
Gestern stand vor dem Haus ein blaues Auto, das in schrillen Farben Werbung für eine mobile Fusspflege macht. Lässt Katze sich die Nägel manicuren ?

Als ich heute, gemeinsam mit meinem Wolf, den versöhnlichen Anblick der schläfrigen Katze geniessen konnte, fror ich, trotz Mütze, heftig. Meine Finger waren eiskalt, kaum spürbar und meine Nasenspitze nur noch eine rote Eiskugel. Und das erste Mal beneidete ich das Tier um ihr warmes Gefängnis, um Ihre Situation gewann für mich an Begehrlichkeit.
Also kniff ich meine Augen feindlich etwas zu, hypnotisierte sie eine Weile, in der Hoffnung, dass sie den Platz für mich frei macht. “Bitte sehr. Setzen Sie sich doch ! Ich habe genug geschlafen: Rollen Sie sich an meiner Stelle ein und dösen Sie ! Meinetwegen bis zum nächsten Frühling, tun Sie das. Bitte.”

Das tat sie nicht. Durchaus nicht. Aber sie gähnte kurz in meine Richtung, legte den Kopf anschliessend wieder auf ihre Pfoten. Bevor sie das tat, zwinkerte sie mir noch kurz zu: Diesmal lag etwas schauerliches in ihrem Blick, diabolisch schaute sie. Nicht anders. Überheblich und sehr wissend !

Und ich bin sicher: Sie konnte meine frostklirrenden Gedanken lesen.

Die Frau oder die Kunst, nichts zu tun

Ich sehe sie gelegentlich in dem Café in der Kleinstadt, das mit den schönen Sesseln, in die man gerne versinkt und gar nicht mehr aufstehen möchte. Das mit dem schönen Lüster aus Kristall. Ja, das mit dem Namen eines vielzitierten Mathematikers.
E=mc2, ja der.

Sie sitzt immer mit dem Rücken zum Fenster und trinkt Espresso. Und tut das mit einer zufriedenen Ruhe, die gewissen Menschen eigen ist, die sehr alt sind und wissen, dass das Leben endlich ist. Die sich damit abgefunden haben.
Nein nein, sie ist nicht alt. Keineswegs. Vielleicht um dir dreissig, mehr nicht. Ich wollte nur den Vergleich herstellen.

Ihre Haare hat sie zu einem Knoten geschlungen. Eine Haarsträhne löst sich immer und wird von ihr mit dieser langsamen Geste hinter das Ohr gestrichen, als geschehe es nebenbei. Mit ihren grossen, dunklen Augen schweift sie gelegentlich im Raum umher, als prüfe sie die Tauglichkeit eines Produkts, das sie kaufen will. Wenn sie etwas fixiert, kneift sie leicht die Augen zusammen.
Ob sie kurzsichtig ist und zu eitel für eine Brille ? Kann sein. Ich weiss es nicht.

Sie hat diese knallroten Lippen, die ich auch manchmal gerne hätte. Mir gelingt es jedoch nie, dabei so gut auszusehen: Ich bekomme den Schwung mit dem Lippenstift ja nie hin. Ich sehe dabei immer verschmiert aus. Als hätte ich Erdbeerkonfitüre gegessen und mir den Mund nicht abgewischt. Darum lasse ich es.

Während die Menschen um sie herum damit beschäftigt sind, miteinander zu reden, Termine in ihr Handy einzutragen, sms zu schreiben oder die Zeitung lesen, tut sie nichts. Sie sitzt nur da und strahlt diese zentrierte Ruhe aus, die beinahe langweilig ist. Sie liest nicht mal ein Buch.
Ich meine: Irgendwie ist das doch auffällig, findest du nicht ? Einfach so da sitzen und wirklich nichts zu tun. Und dabei diese Würde auszustrahlen, als wäre man nicht alleine, weisst du ? Weil man einfach da sitzt, auf niemanden wartet und nur gelegentlich den Blick durch den Raum schweifen lässt.

In der Schweiz tut man das nicht. Man ist doch immer mit irgendwas beschäftigt. Oder überbrückt eine leere Zeit zwischen zwei Terminen in einem Café. Oder man trifft sich, du weisst schon. Und, um nicht aufzufallen, das will man auf keinen Fall, liest man wenigstens ein Buch. Da sind die Hände beschäftigt, nicht, wie bei ihr, einfach ruhig auf dem Tisch liegend.
Sie ist sonderbar.

Ich habe das kürzlich auch mal gemacht. Einfach so im Café gesessen, dem inneren Drang widerstehend, mir die Zeitung vom Nachbartisch zu schnappen oder die sms zu beantworten, für die ich bisher keine Zeit fand. Nach ein paar Minuten ertappte ich mich, wie ich anfing, Zuckerkristalle vom Tisch zu einem kleinen Berg zusammen zu wischen. Dann fand ich einen winzigen Fleck auf meiner Jeans, den ich weg zu kratzen versuchte. Anschliessend grub ich in den Tiefen meiner Tasche, fand einen Kaugummi und bastelte mit dem Papier eine Blume. (Weisst du noch ? Die haben wir doch früher immer hergestellt und sie gesammelt. )
Dann verliess ich das Café. Ich glaube, ich war etwa eine Viertelstunde dort.

Meinst du, ich sollte sie mal ansprechen und sie nach ihrem Geheimnis fragen ?
Nein, nicht nach dem Hersteller ihres Lippenstifts, der offenbar nie verschmiert, nein. Nach dem Mysterium ihres Daseins möchte ich sie fragen. Wie sie das schafft, so lange einfach so da zu sitzen und nichts zu tun.

Einfach nichts !